Der Meta-Tag Refresh ermöglicht es ohne Programmierung den Surfer auf eine Ersatzseite zu leiten.
Beispiel:
<head>
<meta http-equiv="refresh" content="5; url=http://de.selfhtml.org/">
<!-- ... andere Angaben im Dateikopf ... -->
</head>
Mit content="5"; bestimmen Sie, nach wie viel Sekunden die Weiterleitung starten soll, dass Attribut url ="." übernimmt die Zieladresse.
Bei Suchmaschinen ist der Meta Refresh nicht gerne gesehen, weil vorwiegend Spamer diesen Tag mit einer Weiterleitung von 0 Sekunden einsetzten. Deshalb verwenden die meisten Webmaster JavaScripte für die Weiterleitung. Ein Meta Refresh mit einer Weiterleitungszeit von 0 Sekunden wird sehr wahrscheinlich zur Abstrafung der Seite bei den Suchmaschinen führen.
Meta-Tags sind beschreibenden Daten eines HTML-Dokuments und werden im HEAD-Bereich des Dokuments untergebracht. Diese beschreibenden Daten sind für den Surfer unsichtbar und dienten ursprünglich den Suchmaschinen als Hilfe um das Dokument Suchbegriffen zuordnen zu können.
Kurz nach Ihrer Einführung, haben die meisten Webmaster die Meta Tags Missbraucht, indem irrelevante Keywords aufgeführt worden sind oder auch Keywords unverhältnismäßig oft wiederholt wurden.
Heute werden die Meta Tags für die Ermittlung der Suchergebnisse von den führenden Suchmaschinen nicht mehr berücksichtigt, lediglich die darin enthaltende Beschreibung wird in den Suchergebnisseiten angezeigt.
Die Abkürzung MIME steht für Multipurpose Internet Mail Extensions und ist eine Spezifikation für Dateiformate. Übersetzen könnte man Multipurpose Internet Mail Extensions mit Mehrzweck-Erweiterung für Internet-Post. Ursprünglich waren diese Kodierungsverfahren für die Einbindung von binären Daten in Internet-Mails gedacht.
Heute werden mit dieser Spezifikation auch zahlreiche Datei-Formate per HTTP transportiert. Suchmaschinen verarbeiten nur den Mime-TYP HTML. Inzwischen werden aber vom Marktführer Google auch andere Mime-Typen indiziert, so zum Beispiel die nicht webtypischen Dokumente wie PDF, RTF, Word Dokumente und andere. Neuerdings Indiziert Google auch den MIME Typ Flash.
Vielen Webmastern ist es nicht bewusst, dass Google verschiedene MIME-Typen indiziert und vergessen ihre Dokumente zu schützen.