Glossar - BuchstabeC

C

Cache

Im Cache (Zwischenspeicher) eines Web-Browsers, werden bereits angeforderte Web-Seiten und darin enthaltene Bestandteile (Bilder, Style-Sheets, Töne, etc.) gespeichert. Beim erneuten Besuch derselben Web-Seite werden dann diese Dateien aus dem Cache geladen und brauchen nicht erneut vom Web-Server angefordert werden.

Meistens lädt der Browser nicht die komplette Web-Seite aus dem Cache sondern nur Bestandteile die sich seit dem letzten Besuch dieser Web-Seite nicht geändert haben.

Manchmal kommt es vor, dass sich Bestandteile der angefragten Web-Seite bereits geändert haben, aber dennoch die alten Bestandteile aus dem Cache angezeigt werden.
Abhilfe schafft hier den Cache des Browsers manuell zu löschen.

CGI

CGI ist die Abkürzung für Common Gateway Interface. CGI ist eine standardisierte Technologie und dient als Schnittstelle zwischen einem Web-Server und Programmen. CGI dient als Vermittler zwischen den Anfragen des Clients und dem auf dem Server befindlichen Programmen.

Das heißt, der Client (z. B. ein Browser) sendet die Anfrage des Surfers zum Server. Hier nimmt das Common Gateway Interface diese Anfrage in Empfang und ruft das entsprechende Programm auf, die vom Programm aufbereiteten Daten werden dann wieder über CGI zurück zum Client geschickt.

CGI-Programme müssen sorgfältig programmiert werden, um Sicherheitsverletzungen durch inkorrekte Programmierung zu verhindern. Das CGI-Programm kann in jeder Programmiersprache programmiert werden, die auf einem Server lauffähig ist. Die am meisten eingesetzte Programmiersprache für CGI-Programme ist Perl.

Click Trough Rate

Mit Click Trough Rate wird die prozentuale Klickrate auf ein Werbeobjekt bezeichnet. Hierzu wird das Verhältnis von Seiten-Einblendungen (Page Impressions) und Klicks auf das Werbeobjekt ermittelt. Das Werbeobjekt kann zum Beispiel ein Banner sein.

Oft wird auch die Abkürzung CTR für den Ausdruck Click Trough Rate verwendet. Die meisten Affiliate-Programme (Partnerprogramme) benutzen die Click-Trough-Rate in ihren Statistiken.

Je höher die Click Trough Rate ist umso interessanter ist das Produkt für den Webmaster. In den Anfänger der Bannerwerbung im Internet wurden schon die bloßen Einblendungen eines Banners bezahlt. Heute werden in der Regel nur die Klicks auf ein Banner bezahlt. Manche Affiliate-Programme bezahlen sogar nur wenn aus einem Klick auch wirklich ein Verkauf entsteht. Allerdings sind dann die Einnahmen aus einer solchen Transaktion wesentlich höher.

Click-Popularität

Eine Überlegeung der Suchmaschinenbetreiber ist es, dass eine Web-Seite beliebt sein muss, wenn viele Anwender diese aufrufen. Suchmaschinen, die die Click-Popularität berüchsichten verfolgen, wie auf eine Web-Seite aus einem Suchergebnis angeklickt wird.

Gleichzeitig halten sie fest, wie lange ein Surfer auf diese Seite verweilt, sofern er im Anschluss wieder zu den Suchergebnisseiten zurückkehrt.

Click-Popularität hat sich als Bewertungsmaßstab für die Relevanz einer Web-Seite nie richtig durchgesetzt. AskJeeves, Eigentümer von DirectHit beschloss Anfang 2002 DirectHit einzustellen.

Ein Grund dafür das Click-Popularität nie den Erfolg hatte wie die Link-Popularitäts-Aglorithmen liegt in der Tatsache, dass die Click-Popularität leicht von außen beeinflussbar ist. Ein Programm das die Clicks ausführt ist schnell erstellt und würde damit die Suchergebnisse leicht verfälschen.

Client

Client ist die englische Bezeichnung für Kunde oder Abnehmer. In der IT-Branche werden mit Client Programme bezeichnet, die von Servern Informationen abrufen.

Diese Server können zum Beispiel Suchmaschinen, Web-Server oder Datenbank-Server sein. Die wohl bekanntesten Client-Programme dürften wohl die Web-Browser sein, die heute von vielen Millionen Surfern benutzt werden.

Auch das automatische Abrufen der Informationen wird mit so genannten Client-Anwendungen ausgeführt. Solche Anwendungen verarbeiten die Informationen zur weiteren Verwendung weitestgehend eigenständig.

Cloaking

Als Cloaching wird bezeichnet, wenn dem Web-Site-Besucher und den Crawlern der Suchmaschinen unterschiedliche Versionen der selben Web-Site geliefert werden.

Dem Crawler der Suchmaschine wird eine für ein Suchwort optimierte Seite vorgesetzt, um so eine bessere Position in den Serps für die optimierte Seite zu erzielen. Dem Besucher der Web-Site wird eine attraktivere und in der Regel auch vom Inhalt her modifizierte Web-Site geliefert.

Um die Funktion des Cloakings zu realisieren muss auf dem Webserver ein Programm laufen, das in Abhängigkeit der IP-Nummer des Abrufers die entsprechende Web-Site aufbereitet.

Das größte Problem solcher Programme ist es die IP-Nummern aktiv zu pflegen, denn es werden immer wieder neue Datenzentren erstellt und somit tauchen die Robots auch entsprechend mit einer neuen IP-Nummer auf.

Cloaking als Form der Suchmaschinenoptimierung macht aus heutiger Sicht keinen Sinn mehr da die Suchmaschinen externe Faktoren wie Link-Popularität für das Ranking wesentlich stärker berücksichtigen. Cloaking kann schnell zum Ausschluss einer Web-Site aus dem Suchmaschinenindex führen.

Cookies

Cookies ist die englische Bezeichnung für Kekse. Im Internet sind jedoch kleine Textdateien damit gemeint. Viele Webseiten enthalten Programme die Informationen des Surfers in solche Textdateien ablegen. Hierzu speichert der Browser ein Cookie auf der Festplatte des Surfers.

Diese Cookies können aus Sicht des Surfers nützlich als auch schädlich sein. Es ist angenehm, wenn man sich bei einen immer wieder besuchten Forum nicht jedes Mal anmelden muss und man über ein Cookie autorisiert wird. Hierzu hat das Programm beim ersten Besuch ein Cookie mit den Benutzerdaten angelegt.

Auch Online-Shops greifen gerne auf Cookies zurück um Informationen des virtuellen Warenkorbs darin abzuspeichern.

Cookies werden auch sehr oft dazu benutzt, um das Surfverhalten des Users auszuwerten. Diese Tatsache haben die in Verruf gebracht und viele Surfer erlauben es dem Browser nicht mehr solche Cookies anzulegen.

Crawler

Crawler ist eine Bezeichnung für ein Programm der Suchmaschinen. Crawler werden auch als Spider oder Rotot bezeichnet die das Web selbstständig durchsuchen.

Der Crawler hat die Aufgabe bereits indizierte Web-Seiten zu verifizieren und neu angemeldete Sites zu spidern, damit die Seiten in den Suchmaschinenindex aufgenommen werden können. Die Qualität der Crawler ist von Suchmaschine zu Suchmaschine sehr unterschiedlich. Manche Crawler beherrschen das Http-Protokoll nicht richtig oder können relative Pfad- und Dateinamen einer Präsenz nicht richtig auflösen.

Einige Crawler verirren sich sogar in einer Endlos-Schleife und produzieren so nutzlosen Traffic der später vom Webmaster teuer bezahlt werden muss.

CSS

CSS (Cascading Style Sheets ist englisch und man könnte es wörtlich ungefähr mit aufeinander aufbauende Stil-Vorlagen übersetzen.

Mit diesen Stil-Vorlagen lässt sich das Aussehen eines HTML-Dokuments bestimmen.

Über CSS lassen sich leicht angepasste Stil-Vorlagen für unterschiedliche Medien wie Bildschirm (Darstellung im Browser), Drucker, mobilen Browsern (Handy, PDA) erstellen.

Viele Webmaster die sich intensiv mit dieser Technik auseinander gesetzt haben propagieren sogar das Semantik und Layout komplett von einander zu trennen sind. Ferner verzichten sie komplett auf die oft üblichen HTML-Tabllen für die Positionierung der einzelnen Elemente.

Dieser Schritt ist eine Hauptvoraussetzung um barrierefreie Web-Sites zu erstellen

Übrigens: Diese Website benutzt ebenfalls die CSS-Technik und verzichtet komplett auf HTML-Tabellen für die Positionierung.

 
 
 

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