Auch Hautkrankheiten werden mit großem Erfolg durch UV-Licht therapiert, z. B: Akne, Schuppenflechte und Neurodermitis.
Dennoch kann es bei einigen Menschen auch zu allergischen Reaktionen kommen, wie die so genannte Mallorca-Akne oder die besonders häufig vorkommende polymorphe Lichtdermatose, kurz PLD.
Bei den juckenden Hautveränderungen handelt es sich allerdings nicht um echte "Allergien" gegen Sonne, sondern der Mechanismus der bei einer Sonnenallergie im Körper abläuft, stellt eine abnorme Reaktion der Haut auf UV-Strahlung dar.
Frauen leiden unter dieser Sonnenallergie etwa dreimal häufiger als Männer. Typisch für die PLD: Sie tritt jedes Jahr wieder auf, und zwar bevorzugt an den gleichen sonnenentwöhnten Stellen wie Dekollete, Oberarmen und Schultern.
Rötungen, Quaddeln, Bläschen und Knötchen begleitet von starkem Juckreiz. Eine Sonderform der Lichtallergie ist die Mallorca-Akne. Diese akneähnliche Erkrankung tritt vor allem an den Talgdrüsen reichen Körperarealen wie Gesicht, Rücken und seitlichen Oberarmen auf. Typisch sind kleine kuppelförmige rötliche, akneartigen Knötchen, die nach dem Sonnenbaden auftreten.
Ursache der Mallorca-Akne ist vor allem die Kombination von Emulgatoren in Pflege- und Sonnenschutzmitteln mit intensiver Sonnenbestrahlung.
Das kann helfen:
Nach einer erfolgreichen Lichtgewöhnung bleiben fast 90% der Betroffenen beschwerdefrei und umgehen so eine Sonnenallergie. Also Vorbräunen kann helfen, Sonnenlust statt Sonnenfrust.