Die Eindringtiefe eines Photons in die Haut wird von der Wellenlänge des Lichts und der Hautbeschaffenheit bestimmt. UVA dringt tiefer in die Haut als UVB. Bei einem hellhäutigen Menschen dringen nur etwa 5 bis 15% des eingestrahlten UVB's bis in die Papillarschicht der Haut vor. Der größte Teil, etwa 90%, wird bereits in der Epidermis (Oberhaut) absorbiert. Die Transmission von UVA bis in die Epidermis ist in Abhängigkeit von der Struktur der Haut variabel und reicht von ca. 20 bis 70% des eingestrahlten Lichtes. UVA und sichtbares Licht können durchaus die Hautgefäße erreichen, während UVB nur gering, d. h. bis zur Papillarschicht eindringen kann.
Die Faktoren, die maßgeblich die Eindringtiefe der verschiedenen Wellenlängen bestimmen, sind die Dicke und der Wassergehalt der Epidermis, sowie die Konzentration von Melaninproteinen und Nukleinsäuren. Die Anzahl und die räumliche Verteilung der Melanosomen und der Blutgefäße sind weitere Faktoren.