Ozon ist eine
Abwandlung des Sauerstoffs. Es entsteht u.a. durch die Einwirkung der
ultraviolietten Sonnenstrahlung. Ob es sich positiv oder negativ auf unsere
Gesundheit auswirkt, hängt davon ab, ob es sich in der Atmosphäre oder am
Erdboden befindet. In der Höhe wirkt Ozon positiv, indem es einen Teil der
UV-Strahlung
von uns abschirmt. Die Abnahme des Ozonz in der Stratosphäre um ein
Prozent lässt die Zahl der Hautkrebsfälle mittelfristig um zwei bis drei Prozent
steigen. In den letzten 30 Jahren ist die Ozonschicht über Deutschland um zehn
Prozent dünner geworden. In Winter- und Frühjahrssonne kann es unbemerkt zu
Hautschädigungen kommen, da die Ozonschicht in dieser Zeit besonders dünn, die
UVB-Strahlung
daher aggressiver ist. Zum anderen hat die Haut noch keine
Lichtschwiele (eine Verdickung der Hornhaut) aufgebaut, die vor zuviel Strahlung
schützt.
In Bodennähe ist Ozon als Sommersmog giftig für uns. Die
individuelle Empfindlichkeit gegenüber Ozon ist jedoch sehr unterschiedlich.
Etwa zehn Prozent der Bevölkerung reagieren auf Ozon, vor allem Menschen mit
Atemwegs-Problemen und bei schwerer körperlicher Arbeit im Freien oder
Ausdauersport.