Die Epidermis wird hauptsächlich von den Epithelzellen, d.h. den Keratinozyten, gebildet. Außerdem befinden sich hier die für die Pigmentierung verantwortlichen Melanozyten sowie Zellen des Immunsystems, die Langerhans-Zellen und Fasern des Nervensystems. An ihrer dünnsten Stelle hat die Epidermis eine Dicke von 0,04 mm. An ihrer dicksten Stelle, wie z.B. Schwielen an den Fußsohlen, ist sie ca. 2 mm dick. Sie ist von innen nach außen in 5 Schichten gegliedert:
1. Regenerationsschicht (Stratum basale): Hier erfolgt durch Zellteilung die Neubildung der Keratinozyten. Es dauert ca. 30 Tage bis ein neugebildeter Kerantinozyt aus der Regenerationsschicht bis an die Hautoberfläche, also in die Hornschicht, gewandert ist.
2. Stachelzellschicht (Stratum spinosum): In dieser Schicht sind die Keratinozyten durch bestimmte Strukturen, die Tonofibrillen, netzartig miteinander verbunden. In dieser Schicht kann es bei Hauterkrankungen zu Wasseransammlungen und damit zur Blasenbildung kommen.
3. Körnerschicht (Stratum granulosum): Die in dieser Schicht befindlichen Keratinozyten enthalten Keratohyalinkörner. Bestandteile dieser Körner sind dafür verantwortlich, dass auf die Hautoberfläche aufgetragene fetthaltige Substanzen, z.B. Cremes, in die Haut eindringen können.
4. Stark lichtbrechende Schicht (Stratum lucidum): Diese Schicht ist sehr schmal, Zellgrenzen oder Zellkernen sind nicht mehr zu erkennen.
5. Hornschicht (Stratum corneum): In der Hornschicht verbacken die aus den Keratinozyten hervorgegangenen Hornzellen mit Hornsubstanzen der Haut, z.B. Keratin, zu Hornschuppen, die dann abgestoßen werden.
Ozon ist eine
Abwandlung des Sauerstoffs. Es entsteht u.a. durch die Einwirkung der
ultraviolietten Sonnenstrahlung. Ob es sich positiv oder negativ auf unsere
Gesundheit auswirkt, hängt davon ab, ob es sich in der Atmosphäre oder am
Erdboden befindet. In der Höhe wirkt Ozon positiv, indem es einen Teil der
UV-Strahlung
von uns abschirmt. Die Abnahme des Ozonz in der Stratosphäre um ein
Prozent lässt die Zahl der Hautkrebsfälle mittelfristig um zwei bis drei Prozent
steigen. In den letzten 30 Jahren ist die Ozonschicht über Deutschland um zehn
Prozent dünner geworden. In Winter- und Frühjahrssonne kann es unbemerkt zu
Hautschädigungen kommen, da die Ozonschicht in dieser Zeit besonders dünn, die
UVB-Strahlung
daher aggressiver ist. Zum anderen hat die Haut noch keine
Lichtschwiele (eine Verdickung der Hornhaut) aufgebaut, die vor zuviel Strahlung
schützt.
In Bodennähe ist Ozon als Sommersmog giftig für uns. Die
individuelle Empfindlichkeit gegenüber Ozon ist jedoch sehr unterschiedlich.
Etwa zehn Prozent der Bevölkerung reagieren auf Ozon, vor allem Menschen mit
Atemwegs-Problemen und bei schwerer körperlicher Arbeit im Freien oder
Ausdauersport.