Die Mallorca-Akne entsteht durch ein unglückliches Zusammenspiel von UV-Strahlen der Sonne mit manchen Inhaltsstoffen der Sonnenschutzmittel sowie der körpereigenen Talgproduktion. Die dabei entstehenden Stoffe können sich mit anderen Substanzen verbinden und eine Entzündung, vor allem im Bereich der Haarfollikel, auslösen. Am problematischsten sind Sonnenschutzprodukte in Cremen und Emulsionen, da diese Emulgatoren enthalten, welche letztlich für das Entstehen der Mallorca-Akne verantwortlich gemacht werden.
Daher war es üblich, den Personen, die zu Mallorca-Akne neigen, fett- und emulgatorfreie Sonnengele zu empfehlen. Die klebrigen Gele "der ersten Generation" waren bei den Konsumenten nicht gerade beliebt. Aufgrund der weitaus verbesserten Galenik der modernen Sonnenschutzmittel sind jedoch heute allergiegetestete Marken erhältlich, die nicht mehr als Gele im ursprünglichen Sinn bezeichnet werden können und die in der Anwendung angenehm sind. Wichtig zu wissen ist, dass nicht nur die Sonnenschutzpräparate, sondern auch die Hautpflegesalben und da in erster Linie die After-Sun-Produkte Mallorca-Akne auslösen können. Daher auch bei diesen Produkten auf emulgatorfreie Mittel ausweichen.